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Normales Thema Sheila Johnson @ Facebook.com - johnsonsheila984@gmail.com (Gelesen: 37 mal)
 
René Hirt
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Sheila Johnson @ Facebook.com - johnsonsheila984@gmail.com
05. Dezember 2018 um 01:45
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Ende Juli 2018 nahm ich mit Sheila Johnson Kontakt auf via FB Vorschlag. Sie lebe in Schwyz (CH) und habe vor drei Jahren ihren Mann bei einem tödlichen Autounfall verloren. Sie arbeite bei der Chinese PLA als Blockchain Analyst und Cyberabwehr in einem befristeten Projekt. Da sie als Witwe Geld verdienen muss, kann sie nicht bei ihrer 10-jährigen Tochter sein, die zur Zeit in Indianapolis bei einer Nanny sein soll. Da sie beim Chinesischen Militär arbeitet, haben sie auch stenge Vorschriften in Sachen Kommunikation. Sie habe die Erlaubnis, mit mir über den Messenger zu kommunizieren. Der Kontakt war immer unregelmässig mit der Begründung, da sie oft im Feld, also Ausseneinsatz sei und neue Rekruten ausbilde. Sie habe den Titel eines Staff Sargeant.
Der Kontakt wurde intensiver und sie habe sich in mich verliebt. Ich sei der Mann, der es geschafft hat, den Verlust ihres verstorbenen Mannes vergessen zu machen. Durch mich habe sie nun ein neues Leben und will mit mir und mit ihrer Tochter eine Familie gründen. Sie wolle mir auch mit der Scheidung im Dezember 2018 helfen und sei finanziell unabhängig, da ihr nun kranker Vater ein eigenes Geschäft hatte.
Da sie am 1. November Geburtstag hat, wollte sie an dem Datum zu mir fliegen und die Kosten selbst übernehmen. Jetzt kommt das 'schäbige'  :daumenrunter::

Mitte Oktober 2018 erlitt ihre Tochter Victoria einen Kreislaufkollaps, da sie giftige Gase eingeatmet habe. Nach Angaben der Ärzte müsse eventuell die Lungen transplantiert werden. Sie käme auf eine Warteliste. Sheila hat jetzt ihre gesamten Ersparnisse an das Spital transferiert und kann nun selbst nicht die Flugkosten (CHF 2000.--) übernehmen, die ich leider übernommen habe. Wir haben diverse Dokumente ausgefüllt und eingereicht. Der Flug wurde angeblich gebucht über eine obskure Reise-Agentur, die vom Militär vorgeschrieben sein soll. Kurz vor dem Reisetermin müsse sie aber noch eine Versicherung bezahlen, die Pflicht sein soll für Offiziere. Kosten: USD 2500.--. Die habe ich allerdings nicht bezahlt.

Da die Versicherung nicht gezahlt wurde, musste sie den Flug canceln. Spontan könne sie aber an einem Bitcoin Mining der Chinese PLA teilnehmen. Nach dem Projekt (Ende November) sei der Dienst bei der Chinese PLA absolviert und könne zu mir fliegen, ohne Versicherung. Das Ticket sei noch gültig und könne durch die Reiseagentur umgebucht werden. Für das Mining würde sie meine Hilfe benötigen und sie habe die Zustimmung ihres Vorgesetzten dazu.

Ich habe also ein Bitcoin Wallet eröffnet. Um diese für das Mining verifizieren zu können, müsse eine Einlage von mindestens EUR 800.-- gemacht werden, was ich auch tat. Sie werde den Anwalt ihres kranken Vater kontaktieren, der ihr Geld vorschiessen könne um das Mining zu finanzieren. Es kam tatsächlich ein Check von GBP 18'500.--, was ich über mein Konto in das Bitcoin Wallet transferieren sollte. Nur war der Check ungültig! Sie machte Druck auf mich, dass ich EUR 8000.-- vorschiessen und auf das Bitcoin Wallet überweisen soll. Ich bekäme das Geld nach dem Mining garantiert zurück. Habe ich natürlich nicht gemacht! So erfand Sheila eine alternative Lösung.

Sie werde ihr Haus in Indianapolis beleihen und ihr Fahrzeug verkaufen, damit Geld in das Mining kommt. Vorerst könne sie mit meinen EUR 800.-- arbeiten. Sie benötigt aber jetzt meine Login-Daten zum Wallet, damit mein Konto ins Mining integriert wird und sie ihr Geld einzahlen kann. Ich gab ihr das Login. Nach dem Ende des Projektes, am 26.11.2018 könne sie die Auszahlungen des Minings machen und anschliessend zu mir fliegen und meinen Geburtstag (7.12.) feiern. Sie werde am 1.12. fliegen.

Das Wallet wurde von Sheila manipuliert, so dass ich keinen Zugriff mehr hatte. Durch einen glücklichen Zufall aber erhielt ich trotzdem Email vom Wallet Provider, dass eine Kreditkartenmanipulation versucht wurde, ganze dreimal auf meine Kreditkarte. Sie hat die Rechnung ohne die Schweizer Kreditkartenfirmen gemacht. Sie schrieb mich an und versicherte wie so oft ihre Liebe zu mir und zwischen den Liebesschwüren wollte sie noch meine Kreditkartenangaben inkl. CVV. um den Wallet und den Transfer zu ''verifizieren''!!!

Diese habe ich ihr natürlich nicht gegeben! Ich habe natürlich darauf bestanden, dass sie den Flug buchen soll und wir dann gemeinsam schauen werden, wie wir den angeblichen Gewinn des Minings transferieren wollen. Am Donnerstag, 29.11. habe ich ihren letzten Liebesbrief per Email erhalten. Über Messenger fand seit Tagen keine Kommunikation mehr statt, da sie angeblich wieder auf einem Ausseneinsatz sei. Am 1.12. ist sie natürlich nicht zu mir geflogen.
  

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